Wir sind seit ein paar Tagen auf einem ökologischen Campingplatz – einem Ort abseits von Massentourismus und Hektik.
Nach über zwanzig Tagen Teneriffa haben wir die Schattenseite der Insel kennen gelernt: Riesige, aneinandergereihte Hotelbauten, touristische Massenabfertigung und viel Trubel. Wir haben zwar lange hin und her überlegt, ob wir eine Unterkunft auf einem abgelegnen Campingplatz buchen sollen, letztendlich war es aber genau das, wonach wir uns gesehnt haben.

Der Campingplatz befindet sich bei dem unspektakulären Ort Tejina, im Nordosten Teneriffas und ist umgeben von verschiedensten Obst- und Gemüseplantagen. Auch der Campingplatz selber ist eine Drachenbaumplantage, in welcher Enten, Katzen und Pfaue wohnen.

Nice to know: Pfau heißt auf Luxemburgisch Pohunn. Eine treffende Bezeichnung, immerhin sind Pfaue ja auch nur Hühner mit einem besonders schönem Po!

Die Kinder finden es natürlich fantastisch, dass dort überall so viele Tiere rumlaufen. Ab und an kommt beim Abendessen auf der Terrasse auch mal ein Federtier vorbei und schnappt sich schnell, was die Kinder so fallen gelassen haben.
Auch ganz angenehm ist es endlich mal gleichgesinnte Reisende zu treffen, die ebenfalls mit Kind und Kegel unterwegs sind. Nael hat sich ganz selbstverständlich schon eine Spielgefährtin mit Van zugelegt und sich dort einquartiert. Er bereitet sich wohl schon mental auf unsere Vanreise vor. So schön das Spielen mit den anderen Kindern auch ist, irgendwann ziehen die Campingbusse weiter und der Abschied fällt Nael noch schwer.


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