Folge uns auf dem Weg in ein nachhaltiges und naturverbundenes Leben! Lass uns gemeinsam herausfinden, wie wir unser Verhältnis zur Umwelt neu gestalten und stärken können, um nach und nach wieder zu einem natürlichen Gleichgewicht zu finden: Zwischen Mensch und Umwelt, zwischen Natur und Kultur!
Wildkräuter im Frühling: Kochen mit Giersch

Er zählt zu meinen absoluten Lieblingen unter den Wildkräutern: Der Giersch! Er schmeckt würzig-aromatisch und besitzt dabei noch besondere Inhaltsstoffe, wie Vitamin C, Vitamin A, Eisen und Kalzium.
Hier findest Du meine Lieblingsrezepte mit Giersch und Tipps, wo Du Giersch finden kannst und wie Du diesen erkennst!
Wie kann ich Giersch in der Küche verwenden?
Giersch ist vielseitig in der Küche einsetzbar: Du kannst ihn in Deinen Salat geben oder wie ein Spinat-Gemüse zum Kochen verwenden. Ich empfehle aber die Blätter immer schön klein zu schneiden, da das Wildkraut etwas schwer zu kauen ist.
Wo und wann kann ich Giersch finden?
Schon zu Beginn des Frühlings sprießen die ersten Blätter der Giersch-Pflanze. In diesem Stadium sind die kleinen hellgrünen Blätter besonders zart und lecker. Generell kann Giersch aber das ganze Jahre über geerntet werden. Du findest ihn im Wald an schattigen Plätzen, gerne auch am Wegesrand und in dem ein oder anderen Garten (bei Gärtnern ist er unfairerweise ziemlich unbeliebt, da er sich so schnell ausbreitet).
Wie erkenne ich Giersch?

Giersch zu identifizieren geht eigentlich ganz leicht und sicher! Mein Mann, der unter anderem Wildkräuterpädagoge ist, hatte mir das mal folgendermaßen erklärt: Die Pflanze hat einen dreieckigen Stiel, wovon immer drei weitere Stiele abgehen, welche jeweils 3 Blätter haben. Falls Du Dir dennoch unsicher beim Gierschsammeln sein sollest, dann besuch besser zuerst einen Wildkräuterkurs oder mache bei einer Wildkräuterführung mit!
Rezepte mit Giersch
Nach und nach wirst Du hier meine Lieblingsrezepte und Kochexperimente mit Giersch finden! Kleiner Tipp vorweg: Kleingeschnittenen Giersch kannst Du super als Topping für sämtliche Gerichte verwenden!
Spaghetti mit Tomatensauce und Giersch

Mit Giersch kannst Du schnell mal etwas besonderes und vitalstoffreiches aus Deiner nächsten Tomatensauce zaubern! Und so geht’s:
Zutaten:
- Ca. 6 reife Tomaten
- 340 g passierte Tomaten
- Ca. 2 Handvoll Giersch
- 1 Knoblauchzehe
- 1 mittelgroße Zwiebel
- 2 EL Sahne / Hafersahne
- 1 EL Gemüsebrühe
- Pfeffer nach Bedarf
- 1 halber TL Currypulver
- 1 TL Kräuter der Provence
- 500 g Spaghetti
- 2 EL Olivenöl
Zubereitung:
Setze Dein Nudelwasser auf und schneide die Zwiebel, Tomaten und Giersch klein. Achte bei dem Giersch darauf, die Hauptstiele wegzuschneiden. Erhitze das Olivenöl in einer Pfanne und brate die Zwiebelstückchen goldbraun. Füge dann die Tomatenstücke mit gepressten/kleingehacktem Knoblauch hinzu und lass dies auf niedriger Stufe ca. 5 Minuten köcheln. Umrühren nicht vergessen! Gib dann die passierten Tomaten und 2 EL Sahne (oder Hafersahne für die vegane Version) hinzu. Die Tomatensauce ein paar weitere Minuten köcheln lassen und nach und nach die Gewürze hinzufügen. Am Ende kannst Du den zerkleinerten Giersch hinzugeben, es reicht wenn der 1-2 Minuten mitköchelt (wir wollen ja die wichtigen Inhaltsstoffe nicht verkochen). Währenddessen die Spaghetti kochen und beides zusammen servieren. Bon Appétit!

Naturverbunden heiraten
Die meisten Hochzeiten mussten dieses Jahr leider abgesagt werden. Falls Ihr Eure Hochzeit auf nächstes Jahr verschoben habt oder plant demnächst zu heiraten, dann nutzt die Zeit, um naturbezogene Elemente für Eure Hochzeitsfeier einzuplanen!
Naturverbundene Hochzeitsrituale
- Pflanzt gemeinsam einen Baum

Bäume symbolisieren das Leben! Sie verwurzeln sich tief in der Erde, wachsen mit den Jahren langsam und kraftvoll heran und erleben mit den Jahrzehnten viele Veränderungen. Eine gute Metapher also für die Liebe! Bäume sind auch in vielen Mythologien und Religionen von großer Bedeutung: Yggdrasil, die Weltenesche aus der nordischen Mythologie zum Beispiel, der Baum der Erkenntnis aus dem Juden- und Christentum oder die Verehrung der Eiche als König des Waldes durch die Kelten.
Es hat allerdings nicht nur einen starken symbolischen Wert gemeinsam einen Baum zu pflanzen, sondern auch eine ökologische Relevanz. Bäume binden CO2 und versorgen uns mit frischem Sauerstoff. Ist es nicht ein schöner Akt zu Beginn der Ehe gemeinsam etwas kleines für den Klimaschutz zu bewirken?
Ihr könnt das Baumpflanzen so richtig als Hochzeitsritual zelebrieren und Eure Gäste miteinbinden, indem diese Wunschbänder (z.B. aus Krepp) vorbereiten und an den Baum hängen.
2. Ort der Trauung: In der Natur!

Stell Dir vor, es duftet nach Wald und Du spürst die Wiese unter Deinen nackten Füßen, während Du mit Deinem Partner/ Deiner Partnerin für ewig verbunden wirst! Genau so habe ich geheiratet!
Orte sind mehr als nur geographische Standpunkte, sondern können für uns eine bestimmte kulturelle Bedeutung besitzen- ja wir können uns sogar mit ihnen verbunden fühlen. Bei vielen Gesellschaften gibt es beispielsweise bestimmte Waldareale, welche als heilige Orte für Rituale bestimmt sind. Gerade für eine Hochzeit bietet es sich an, einen besonderen Ort in der Natur auszuwählen, welcher entweder für das Paar schon eine besondere persönliche Bedeutung hat oder durch die Heirats-Zeremonie eine neue Bedeutung gewinnt. Vorausgesetzt das Wetter spielt mit, kann eine Hochzeit unter freiem Himmel eine besondere Naturerfahrung werden. Tipp: Du hast einen Ort gefunden, an dem die Trauung durchgeführt werden kann und darf? Dann begrenze eine bestimmte Stelle mit Steinen, Pflanzen oder Stöcken- z.B. in Form eines Tipis- so dass Du einen Zeremonieplatz hast.
3.Blumenkränze flechten

Blumenkränze verzieren nicht nur die Braut, sondern können auch die Gäste schmücken. Daher ist es eine schöne Idee das Kränzeflechten als Attraktion für die Gäste während dem Hochzeitsfest anzubieten. Dafür kann ein Tisch mit den folgenden Utensilien vorbereitet werden: Selbstgepflückte Blumen und Blätter in Vasen, reichlich Bast, Draht, Scheren und eine Tafel mit der Anleitung (hier findet Ihr die Anleitung zum Blumenkranzflechten).
Wusstest Du, dass bestimmte Blumen besondere Bedeutungen haben? Die Schwertlilie bedeutet zum Beispiel wahre Liebe und Treue!
Disteln und Blätter gehen übrigens auch gut bei Männern!
4. Blumenschmuck basteln

Ich persönkich finde es ist ein schönes vorbereitendes Ritual, wenn man zur Einstimmung auf Feste die Tage vorher damit verbringt gewisse Dinge für die Feier eigenständig herzustellen. Die Elemente-seien es Speisen, Eheversprechen oder eben Blumendekorationen- werden immerhin Teil der Feier oder Zeremonier sein.
Vor meiner Hochzeit habe ich also ein paar Freunde und meine Schwester eingeladen, um mit mir im Wald und im Garten Baumrinden, Blumen und Gründpflanzen zu sammeln. Daraus haben wir gemeinsam Sträuße für die Tischdeko gebunden und große Baumrindenstücke arrangiert. Mir war es auch wichtig als Teil des Rituals meinen Hochzeitsstraus selber zu binden und meinen Blumenkranz zu flechten.
Neben der Vielfalt an Wildblumen hatte ich auch eine Auswahl an gelieferten Blumen, die ich bestellt hatte. Ich würde Euch ebenfalls empfehlen zusätzlich auf gekaufte Blumen zurückzugreifen, um nicht alles leer pflücken zu müssen (die Bienen freuen sich) und auch um besser planen zu können.
5. Upcycling

Bei einer Hochzeit kann schnell viel unökologisches und in Plastik verpacktes Material zusammenkommen. Aber das muss nicht sein! Ihr könnt die Umwelt ganz einfach schonen, indem ihr mit einem kreativen Blick Euren Haushalt durchforstet und nach Gegenständen sucht, die ihr verwenden oder gegebenenfalls umgestalten könnt. Da bieten sich zum Beispiel Einmachgläser gut an, um als Vasen oder Windlichter genutzt zu werden. Wir haben aber auch eine alte Palette als Bar umfunktioniert und einen alten Koffer von meinem Opa auf den Geschenketisch gestellt, so dass darin Karten gesammelt werden konnten. Wimpelgirlanden kann man auch gut aus altem unbedruckten Karton, Verpackungen oder Geschenkpapier basteln. Es macht übrigens auch viel aus sich benötigtes Material aus dem Freundeskreis oder bei der Familie auszuleihen. Das spart nicht nur Ressourcen, sondern schont auch Euren Geldbeutel!
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Du wirst heute einen Beitrag veröffentlichen. Mach dir keine Gedanken darüber, wie dein Blog aussieht. Es ist egal, ob du ihm bereits einen Namen gegeben hast oder nicht. Fühl dich nicht überfordert. Klicke einfach nur auf den Button „Neuer Beitrag“ und erzähle uns, warum du hier bist.
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Damit du beginnen kannst, haben wir hier einige Fragen an dich.
- Warum führst du ein öffentliches Blog und kein persönliches Tagebuch?
- Über welche Themen möchtest du schreiben?
- Mit wem möchtest du über dein Blog in Kontakt kommen?
- Wenn dein Blog im kommenden Jahr erfolgreich ist: Was möchtest du erreichen?
Dies sind keine starren Fragen. Das Schöne an einem Blog ist, dass er sich ständig entwickelt, je nachdem, was wir lernen oder wem wir begegnen. Es ist jedoch gut zu wissen, wo und warum du dieses Blog begonnen hast. Und darüber hinaus kannst du durch die Formulierung deiner Ziele weitere Inspirationen erhalten.
Du weißt nicht, wie du beginnen sollst? Schreibe einfach auf, was dir gerade in den Kopf kommt. Anne Lamott, Autorin eines tollen Buchs zum Thema Schreiben, sagt, dass du dir selbst die Erlaubnis geben musst, einen „ersten schlechten Entwurf“ zu verfassen. Anne spricht einen wichtigen Punkt an: Beginne einfach mit dem Schreiben und bearbeite deinen Entwurf erst später.
Wenn du bereit bist, deinen Beitrag zu veröffentlichen, füge ihm drei bis fünf Schlagwörter hinzu, die das Thema deines Blogs erfassen: Schreiben, Fotografie, Fiction, Erziehung, Essen, Autos, Filme, Sport usw. Mithilfe dieser Schlagwörter können Leser, die sich für deine Themen interessieren, deinen Beitrag schneller im Reader finden. Vergewissere dich, dass eines der Schlagwörter „zerotohero“ ist, sodass dich auch neue Blogger finden können.
