Ostern feiern

Egal ob Ihr aus religiösen oder kulturellen Gründen Ostern feiert, hier findet Ihr ein paar Inspirationen für Euer nachhaltiges Osterfest.

Obwohl Ostern als christliches Fest gilt, hat es seine Wurzeln in keltischen und germanischen Bräuchen der Frühlingstag-und-Nachtgleiche. Auch die Art und Weise, wie wir Ostern feiern, sind auf regionale heidnische Kulte zurückzuführen: Das Ei und der Hase als Symbole von Fruchtbarkeit und Neubeginn stehen beispielweise in Zusammenhang mit der germanischen Fruchtbarkeitsgöttin Ostara.

Andere Symbole, wie das Osterlamm (Reinheit), sowie der Zeitpunkt des Osterfestes orientieren sich wiederum an dem Judentum.

Wir Mondgeschwister feiern Ostern aus kulturellen Gründen und heißen damit den Frühling willkommen. Wir mögen dieses Fest besonders gerne, weil es die Gelegenheit bietet, nach einem langen Winter endlich wieder draußen zu feiern. Daher findet Ihr hier eher naturverbundene Ideen für das Osterfest:

1. Ostergras säen

Für uns ist es es eine Tradition ca. zwei Wochen vor Ostern ein Schälchen mit Ostergras anzulegen. Denn an Ostern kann das Ostergras dann wunderbar als Nestchen für Eier und Geschenke dienen. Außerdem macht es Freude dem Getreide beim Wachsen zuzusehen. Wie das Anlegen eines Ostergras-Schälchens funktioniert? Ihr benötigt nur eine kleine Schale oder einen Blumentopf (am besten aus Terrakotta), Erde und Getreide. Weizen, Hafer, Dinkel, Roggen und Gerste eignen sich ganz gut als Ostergras, wobei das Ergebnis abhängig von der Getreidesorte bezüglich Farbe und Höhe etwas variiert. Man kann das Getreide vorher in Wasser einweichen, um die Keimung anzuregen. Wir säen das Getreide allerdings immer direkt in die Erde und bewässern es gut. Wichtig zu beachten ist, dass es sich bei Getreide um Lichtkeimer handelt. Daher sollte das Korn einfach nur direkt auf die Erde gestreut und lediglich angedrückt werden. Wir achten auch darauf, die Erde niemals austrocknen zu lassen.

2. Oster-Hefekranz

Eine weitere Tradition, die wir von unserer Mutter übernommen haben ist das Hefegebäck zu Ostern. Wir backen jedes Jahr aus Vollkornhefeteig entweder Osterhasen, Lämmchen, Hefezöpfe oder besonders gerne Hefekränze. Die Kranzform eignet sich super, um in die Mitte ein Osterei, eine Kerze oder eine kleine Blumenvase zu stellen. Wenn wir mit unseren Kindern zusammen backen, dann formen die Zwerge natürlich lieber Häschen oder Lämmchen. Das Rezept (zuckerfrei und auch als vegane Variante) findet Ihr hier.

3. Osterstrauß

Es gibt nichts schöneres, als Ästen beim Blühen zuzusehen. Aus diesem Grund sammeln wir ein bis zwei Wochen vor Ostern verschiedene Äste, die wir so an Sträuchern und Bäumen in unserem Garten finden, um daraus einen großen Osterstrauß zu gestalten. Besonders gerne nehme ich Äste von unserer Weide, vom Haselnussstrauch und von der japanischen Zierkirsche. An den ausladenden Strauß hängen wir Ostereier, Holzosterhasen und bunte Filzkugeln.

4. Ostereier mit Naturfarben färben

Wir färben unsere Ostereier ausschließlich mit natürlichen Farben… also der Osterhase macht das natürlich! Eier können am nachhaltigsten mit Rote Bete, roten Zwiebelschalen oder Kurkuma gefärbt werden. Aus Zeitgründen greifen wir allerdings meistens auf fertige Naturfarben aus der Apotheke oder dem Bioladen zurück. Die Farben sind zwar meist etwas teurer als herkömmliche Farben aber dafür schadstoffärmer. Uns gefällt besonders das Farbergebnis von natürlich gefärbten Ostereiern. Unser Tipp: Probiert mal die Batiktechnik beim Ostereierfärben aus, indem Ihr Blüten und Blätter mit einem alten Nylonstrumpf an den zu färbenden Eiern fixiert. Wenn Ihr dann die Eier beispielsweise im Rote Bete-Sud (diesen vorher ca. 30 Minuten kochen) für 10 Minuten bei leichter Temperatur färbt, dann bekommt Ihr als Resultat Eier mit Blätter- und Blütenmustern.

5. Kresse in Eierschale aussäen

Lisa hat dieses Jahr mit ihrem Sohn zusammen Kresse in Eierschalen ausgesät. Dazu hat sie einfach angefeuchtete Watte in die Schalen gegeben und die Kressesamen darüber gestreut. Das coole an Kresse ist die relativ schnelle Keimdauer von zwei bis vier Tagen. Nach ca. einer Woche kann man die Kresse dann sogar schon ernten. So dient das Kressei nicht nur als schöne österliche Tischdeko, sondern kann auch bei einem Osterbrunch gleich als Gewürz verwendet werden!

Nachhaltiger Silvester feiern

Dieses Jahr ist alles anders: Der Jahreswechsel darf nur in kleinem Kreise zelebriert werden und auf Feuerwerk soll verzichtet werden. Wir sind wahrscheinlich also gerade nicht die Einzigen, die sich damit beschäftigen, wie ein schönes Silvesterfest aussehen kann- abseits von Feuerwerk, Böllern, Party und vielen Freunden. Mal abgesehen von den coronabedingten Vorgaben, stellt sich uns ohnehin die Frage, wie wir generell Feste umwelt- und klimafreundlicher gestalten können. Uns geht es garnicht darum zu diskutieren, ob Feuerwerk dauerhaft an Silvester abgeschaft werden sollte, sondern viel mehr darum Möglichkeiten aufzeigen, welche Alternativen es gibt.

Wir beschäftigen uns in diesem Beitrag also damit: Welche nachhaltige Aktivitäten bieten sich für Silvester an, wie kann ein saisonales Silvestermenü aussehen und wie können wir naturnah und möglichst plastikfrei dekorieren!

Aktivitäten für den Silvesterabend

Am frühen Abend: Gesellschaftsspiele

Wir sind ziemlich große Freunde von Krimidinner-Spielen und haben schon einige Zuhause ausprobiert. Uns gefällt es, dass man in Rollen reinschlüpfen kann und durch das Thema des Spiels auch ein Motto für den Abend hat. Die meisten Spiele kann man auch schon ab fünf Teilnehmern spielen und man kann sie auch gut gebraucht kaufen. Wir könnten uns prinzipiell also gut ein Krimidinner für Silvester vorstellen. Die einzigen Voraussetzungen sind allerdings, dass genug TeilnehmerInnen anwesend sein müssen und die Kinder möglichst schon im Bett sein sollten. Da das bei uns dieses Jahr etwas schwierig sein wird, tendieren wir eher dazu ein Spiel zu spielen, welches wir zu Weihnachten geschenkt bekommen haben: Das Ravensburger Partyspiel „Der 90. Geburtstag oder Dinner for One“. Das funktioniert sogar schon ab zwei Personen und Kinder ab zehn Jahren können auch mitspielen. Da wir das Spiel noch nicht ausprobiert haben, können wir es natürlich noch nicht weiterempfehlen aber das Motto passt ja auf jeden Fall schon mal!

Am späten Abend: Bienenwachsgießen

Eine Silvester-Tradition, die seit Jahrhunderten als ein Art Orakel praktiziert wurde, war das Bleigießen. Da das Bleigießen aus gesundheitsgefährdenden Gründen seit 2018 verboten ist, bietet sich Bienenwachs als Alternative an. Wie das geht? Ihr braucht nur etwas Bienenwachsgranulat, eine große Kerze, Löffel und eine Schüssel mit kaltem Wasser. Jede/r TeilnehmerIn bekommt einen Löffel, auf welchen etwas von dem Bienenwachsgranulat gegeben wird. So kann das Wachs nun über der Kerze geschmolzen werden. Sobald das Wachs flüssig geworden ist, wird es in die Schüssel mit kaltem Wasser gegeben. Nachdem die entstandene Form herausgefischt wurde, könnt Ihr auch schon gemeinsam mit interpretieren und prophezeien beginnen! Wie sieht die Bienenwachs-Form aus und was soll das für Eure Zukunft bedeuten? Das ganze kann sehr amüsant werden und auch gerne mal etwas ausarten. Ein angenehmer Nebeneffekt ist übrigens der dezente Bienenwachs-Geruch, der den Raum während dem Orakel erfüllt.

Gemeinsam Vorsätze für das nächste Jahr überlegen

Am letzten Tag des Jahres bietet es sich an das Jahr nocheinmal Revue passieren zu lassen und zu überlegen, was man für sich persönlich für das nächste Jahr verändern möchte. Ich denke, dass es in unserer kleinen Runde viel um Nachhaltigkeitsaspekte gehen wird. Ich finde es auch immer schön, wenn man sich gemeinsam über solche Themen austauscht und bespricht, wer was schon wie im Alltag umsetzt und welche Ideen noch in der Runde gefunden werden. Ich persönlich habe mir beispielsweise schon vorgenommen, dass ich unseren Plastikverbrauch noch weiter runterschrauben möchte. In der Silvester-Runde können wir dann darüber sprechen, wie das konkret umgesetzt werden kann. Eine Möglichkeit besteht dann auch darin die gesammelten Vorsätze irgendwie festzuhalten, um diese im nächsten Jahr nicht aus den Augen zu verlieren. Wir können uns da gut vorstellen ein Holzstück zu gravieren oder eine Schieferplatte zu beschriften.

Um Mitternacht: Lagerfeuer statt Feuerwerk

Feuerwerk kann etwas magisches haben, ein großes schönes Lagerfeuer aber definitiv auch! Ein Feuer hat etwas ursprüngliches und lässt uns eine Verbundenheit mit unserer Umwelt spüren. Wir haben eine große Feuerschale auf unserer Terrasse vorbereitet, die um Mitternacht den Mittelpunkt unserer kleinen Feier bilden soll. Wahrscheinlich wird es dieses Jahr trotzdem bei uns auch Wunderkerzen geben, die vorallem bei den Kindern für große Augen sorgen werden! Wie wäre es eigentlich mit Musik, statt Geböller? Mein zweijähriger Sohn findet laute Geräusche sowieso total schrecklich und da wir (zumindest ich, Laura) auch musikalisch aktiv sind, würde es sich ja anbieten am Lagerfeuer zu musizieren. Ansonsten gibt es ja noch diese praktischen Bluetoothboxen, die um Mitternacht das Lieblingslied, das Auld Lang Syne (Nehmt Abschied, Brüder) oder einen anderen passenden festlichen Song abspielen können.

Ideen für ein saisonales und regionales Silvester-Menü

Irgendwie hatten wir immer den Eindruck, dass im Dezember nicht so viel los ist, was saisonale und regionale Produkte angeht. Spätestens seit wir Mitglieder bei einer solidarischen Landwirtschaft sind, wissen wir aber: Es gibt eine interessante Vielfalt an Wintergemüsen! Es macht für uns daher nur Sinn diese Vielfalt für unser Silvester-Menü zu nutzen! Im folgenden findet Ihr eine Auswahl an saisonalem Obst und Gemüse, passend zu Vorspeise, Hauptspeise und Dessert .

Mögliche Zutaten für die Vorspeise

Für einen Salat eignen sich im Dezember Feldsalat, Chicorée, Asiasalatsorten, Weißkohl und Möhren. Für eine Suppe eignen sich Möhren, Kartoffeln, Champignons, Kürbis, Lauch, Zwiebeln und Maronen. Eine Maronencremesuppe kann ein besonderes und festliches Vorspeisen-Gericht sein. Wir lieben allerdings auch die Zwiebelsuppe und haben ein leckeres Möhren-Ingwer-Suppen-Rezept.

Mögliche Zutaten für eine Hauptspeise

Es lassen sich tolle Gerichte aus Grünkohl, Rotkohl, Wirsing, Chicorée, Kürbis, Rote Bete, Rosenkohl, Kartoffeln, Champignons oder Lauch zaubern. Wir haben auch schon einige Ideen gesammelt, welche Hauptspeisen wir daraus kochen könnten. Vor ein paar Jahren gab es bei uns zu Silvester knackige Kürbisecken aus dem Ofen mit einer herzhaften karamellisierten Pflaumensauce. Das war wirklich eine geschmackliche Wucht! Mittlerweile sind wir auch große Freunde von Grünkohl geworden, wobei uns besonders gut ein Grünkohl-Kartoffel-Gratin schmeckt. Mein Mann und seine luxemburgische Familie schwören übrigens auf gekochten Chicorée in Sahnesauce mit Käse zu Kartoffelpüree! Das gab es bei uns dieses Jahr auch zu Weihnachten.

Mögliche Zutaten für ein Dessert

Wir hatten dieses Jahr eine reichliche Zwetschgen-Ernte und haben dementsprechend viele Zimtpflaumen eingelegt, die wir jetzt gut für ein Dessert verwendet können. Ansonsten könnt Ihr im Dezember aber auch gut auf Lagerobst, wie Äpfel oder Birnen zurückgreifen. Vorallem Hasel- oder Walnüsse passen gut dazu! Was ihr daraus machen könnt? Ein Apfel-Birnen-Crumble ist zum Beispiel immer sehr lecker und nicht zu aufwändig. Meine Schwägerin hatte für Weihnachten auch ein leckeres Bratapfel-Tiramisu in Gläsern vorbereitet. Das können wir uns auch für Silvester gut vorstellen!

Nachhaltige und plastikfreie Deko für Silvester

An Weihnachten haben noch Tannenzweige zur Deko hingehalten, die aber langsam vor sich hintrocknen und meiner Meinung nach auch nicht unbedingt Silvesterflair verbreiten. Aber was können wir aktuell draußen finden, womit wir unseren Silvester-Tisch naturnah dekorieren können? In unserem Garten ist mir direkt der Efeu ins Auge gefallen, der hier Bäume und Zäune am überwuchern ist. Den Efeu müssten wir ohnehin mal etwas zurückschneiden, also warum nicht die Gelegenheit nutzen und ein paar Blätter für die Silvester-Deko abzweigen? Mit einem Gold- oder Silberstift können die Blätter auch schön beschriftet oder bemalt werden! Dann haben wir hier immernoch einiges an genutzten Geschenktpapier von Weihnachten rumliegen. Da wir gerne mit Girlanden dekorieren, versuche ich mal die Tage aus den Geschenkpapierresten eine Wimpelgirlande zu basteln. Bei solchen Vorbereitungen kann man natürlich auch super die Kinder mit einbinden. Das macht Spaß und sie lernen bei dieser Gelegenheit auch direkt Upcycling kennen.

Meine Resultate werde ich Euch natürlich an dieser Stelle später präsentieren!

Naturverbunden heiraten

Die meisten Hochzeiten mussten dieses Jahr leider abgesagt werden. Falls Ihr Eure Hochzeit auf nächstes Jahr verschoben habt oder plant demnächst zu heiraten, dann nutzt die Zeit, um naturbezogene Elemente für Eure Hochzeitsfeier einzuplanen!

Naturverbundene Hochzeitsrituale

  1. Pflanzt gemeinsam einen Baum

Bäume symbolisieren das Leben! Sie verwurzeln sich tief in der Erde, wachsen mit den Jahren langsam und kraftvoll heran und erleben mit den Jahrzehnten viele Veränderungen. Eine gute Metapher also für die Liebe! Bäume sind auch in vielen Mythologien und Religionen von großer Bedeutung: Yggdrasil, die Weltenesche aus der nordischen Mythologie zum Beispiel, der Baum der Erkenntnis aus dem Juden- und Christentum oder die Verehrung der Eiche als König des Waldes durch die Kelten.

Es hat allerdings nicht nur einen starken symbolischen Wert gemeinsam einen Baum zu pflanzen, sondern auch eine ökologische Relevanz. Bäume binden CO2 und versorgen uns mit frischem Sauerstoff. Ist es nicht ein schöner Akt zu Beginn der Ehe gemeinsam etwas kleines für den Klimaschutz zu bewirken?

Ihr könnt das Baumpflanzen so richtig als Hochzeitsritual zelebrieren und Eure Gäste miteinbinden, indem diese Wunschbänder (z.B. aus Krepp) vorbereiten und an den Baum hängen.

2. Ort der Trauung: In der Natur!

Stell Dir vor, es duftet nach Wald und Du spürst die Wiese unter Deinen nackten Füßen, während Du mit Deinem Partner/ Deiner Partnerin für ewig verbunden wirst! Genau so habe ich geheiratet!

Orte sind mehr als nur geographische Standpunkte, sondern können für uns eine bestimmte kulturelle Bedeutung besitzen- ja wir können uns sogar mit ihnen verbunden fühlen. Bei vielen Gesellschaften gibt es beispielsweise bestimmte Waldareale, welche als heilige Orte für Rituale bestimmt sind. Gerade für eine Hochzeit bietet es sich an, einen besonderen Ort in der Natur auszuwählen, welcher entweder für das Paar schon eine besondere persönliche Bedeutung hat oder durch die Heirats-Zeremonie eine neue Bedeutung gewinnt. Vorausgesetzt das Wetter spielt mit, kann eine Hochzeit unter freiem Himmel eine besondere Naturerfahrung werden. Tipp: Du hast einen Ort gefunden, an dem die Trauung durchgeführt werden kann und darf? Dann begrenze eine bestimmte Stelle mit Steinen, Pflanzen oder Stöcken- z.B. in Form eines Tipis- so dass Du einen Zeremonieplatz hast.

3.Blumenkränze flechten

Blumenkränze verzieren nicht nur die Braut, sondern können auch die Gäste schmücken. Daher ist es eine schöne Idee das Kränzeflechten als Attraktion für die Gäste während dem Hochzeitsfest anzubieten. Dafür kann ein Tisch mit den folgenden Utensilien vorbereitet werden: Selbstgepflückte Blumen und Blätter in Vasen, reichlich Bast, Draht, Scheren und eine Tafel mit der Anleitung (hier findet Ihr die Anleitung zum Blumenkranzflechten).

Wusstest Du, dass bestimmte Blumen besondere Bedeutungen haben? Die Schwertlilie bedeutet zum Beispiel wahre Liebe und Treue!

Disteln und Blätter gehen übrigens auch gut bei Männern!

4. Blumenschmuck basteln

Ich persönkich finde es ist ein schönes vorbereitendes Ritual, wenn man zur Einstimmung auf Feste die Tage vorher damit verbringt gewisse Dinge für die Feier eigenständig herzustellen. Die Elemente-seien es Speisen, Eheversprechen oder eben Blumendekorationen- werden immerhin Teil der Feier oder Zeremonier sein.

Vor meiner Hochzeit habe ich also ein paar Freunde und meine Schwester eingeladen, um mit mir im Wald und im Garten Baumrinden, Blumen und Gründpflanzen zu sammeln. Daraus haben wir gemeinsam Sträuße für die Tischdeko gebunden und große Baumrindenstücke arrangiert. Mir war es auch wichtig als Teil des Rituals meinen Hochzeitsstraus selber zu binden und meinen Blumenkranz zu flechten.

Neben der Vielfalt an Wildblumen hatte ich auch eine Auswahl an gelieferten Blumen, die ich bestellt hatte. Ich würde Euch ebenfalls empfehlen zusätzlich auf gekaufte Blumen zurückzugreifen, um nicht alles leer pflücken zu müssen (die Bienen freuen sich) und auch um besser planen zu können.

5. Upcycling

Bei einer Hochzeit kann schnell viel unökologisches und in Plastik verpacktes Material zusammenkommen. Aber das muss nicht sein! Ihr könnt die Umwelt ganz einfach schonen, indem ihr mit einem kreativen Blick Euren Haushalt durchforstet und nach Gegenständen sucht, die ihr verwenden oder gegebenenfalls umgestalten könnt. Da bieten sich zum Beispiel Einmachgläser gut an, um als Vasen oder Windlichter genutzt zu werden. Wir haben aber auch eine alte Palette als Bar umfunktioniert und einen alten Koffer von meinem Opa auf den Geschenketisch gestellt, so dass darin Karten gesammelt werden konnten. Wimpelgirlanden kann man auch gut aus altem unbedruckten Karton, Verpackungen oder Geschenkpapier basteln. Es macht übrigens auch viel aus sich benötigtes Material aus dem Freundeskreis oder bei der Familie auszuleihen. Das spart nicht nur Ressourcen, sondern schont auch Euren Geldbeutel!

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